Archiv der Kategorie 'Pop'

NUR DIE BESTEN WÜNSCHE

Die wichtigen Fragen zum Jahresende: Was wünsche ich mir? Was wünschen sich die anderen? Die wirklich tollen Sachen, die Wünsche, welche ganz tief aus dem Bauch kommen, die kann man sowieso nicht mit einem normal Geschenk erfüllen. Die kosten kein Geld, die gibt es nicht bei Karstadt, sondern umsonst oder eben gar nicht. Liebe, Freundschaft und so.

Vor ein paar Wochen ging in meiner Redaktion eine Nachricht aus in alle Postfächer, dass alle Redakteure sich schätzen liessen, ein jeder … äh, das alle ihre tief gehegten Weihnachtswünsche aufschreiben mögen – daraus wurde die Reihe „Meine Wünsche“. Da beschreibt dann der eine sein freundschaftliches Verhältnis zu seinem neuen I-Phone, der andere wünscht sich nichts sehnlicher als eine Golf-Runde mit Ernie Els.

Die tollste Idee hatte aber eindeutig meine Kollegin Katrin: Sie hat geschrieben, dass sie sich nichts mehr wünscht, als noch einmal eine Klavierstunde bei ihrer alten Lehrerin haben zu dürfen, die vor ein paar Jahren gestorben ist. Viel Spass beim Lesen: „Ein Besuch bei der alten Dame“.

Und – na ja, ich habe auch einen Wunsch aufgeschrieben. //

Das Wasser? Es steigt.

LANG’ IST ES HER …

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… daß ich den neuen Guido-Schröter-Comic verlinkt habe. Also, bitte sehr: Der Gladbacher Fan-Traum des Mannes, der die Comics vor der Sportschau zeichnet. Und der in seinem Kämmerlein in Hamburg-Harvestehude vom ARD-Geheimdienst seit Wochen gefangen gehalten wird, damit er brav neue Strips produziert.
Seitdem spielen sich seine Geschichten übrigens immer häufiger in geschlossenen Räumen ab: bei Miroslav Klose und Clemens Fritz auf der Couch (‘Telefon-Streich’, 24.3.), im Hirn von Kevin Kuranyi (‘Wieder der Alte’, 31.3.), in der Praxis von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt (‘Müller-Wohlfahrt’, 21.4.) und nun eben beim Gladbacher an sich zuhause (‘Gladbacher Fan-Traum’, 28.4.). Muss ich mir Sorgen machen? //
Das Wasser sinkt immer noch.

AUF RECHTS GEWASCHEN

0102085874700.jpgFrüher war der 1. Mai der Kampftag der Arbeiter, heute versuchen immer mehr Neonazis den Tag mit sich zu besetzen. In Schweden haben Nazis angekündigt die Rede der sozialdemokratischen Parteichefin Sahlin zu stören, in Deutschland marschiert der braune Block in Dortmund.
Die Rechten versuchen die Linken zu kopieren: Sie besetzen ihre Feiertage, tragen die Klamotten der Antifa, plündern ihre Symbole – vom Che-Guevara-Button bis zum Palästinensertuch. Die neuen „Autonome Nationalisten“ treiben ein bizarres Versteckspiel, um Jugendliche zu umgarnen. Der Verfassungsschutz reagiert alarmiert.
Hier
gibt es einen Report dazu. //
Und das Wasser? Es sinkt ein wenig.

‘THE BRAIN OF THE BEAST’

Teil 1 der NEW YORK BITES-Geschichten. // Obendrauf wird die Luft halt doch recht dünne: Ein paar Wölkchen wehen um das Empire State Building, die Küste von Long Island liegt in einer grau-beschen Demse, aber es tut gut, ein paar Mal auf der Plattform um den Turm zu laufen, so nach zwei Stunden anstehen, kontrolliert werden, wieder anstehen, Aufzug fahren. Auf der Nordseite gucke ich uptown.gifan den Uptown-Türmen vorbei Richtung Central Park. Neben mir steht ein anderer Deutscher, putzt seine Brille mit einem karierten Tuch, schaut durch, setzt sie wieder auf. Dann brummt er ein wenig, und sagt: „Wahnsinn, das ist doch der akkumulierte Wahnsinn.“
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NEW YORK BITES

bigapple.jpgAls ich sechzehn war und wir alle ziemlich links, gehörte es zum guten Ton, die USA nicht zu mögen. „Da will ich eh nicht hin“; „Was soll ich denn da?“; „Da gibt es doch nur Big Macs und fette Leute und kaum Demokratie“ hieß es dann. Amerikaner hielten Paris für die Hauptstadt von Rom und würden denken, alle Deutschen seien immer noch Nazis, sekundierten gerne etwas ältere Schüler in der Raucher-Pause auf dem Schulhof. Oder Harald Schmidt abends im Fernsehen.
Wir grölten mit bei „Yankees raus!“ von Slime und es gab viele T-Shirts, auf denen „Fuck the U$A“ stand, oder so etwas.

Nun, ein paar Jahre später, musste ich quasi in den sauren Apfel beißen und hinfahren – in die USA, nach NEW YORK, das erste Mal raus aus Europa, über das große Wasser, zu den gelben Taxis, nach Manhattan, zu den Amis, den Bösen. Ich möchte dir davon erzählen, in drei oder mehr losen Teilen, mit Bildern und so.

1. Teil: ‘The brain of the beast’
2. Teil: „Wenn man NEW YORK nicht richtig filmt,
sieht es aus wie Castrop-Rauxel“
3. Teil: On the run

DIE BLUBBER-BILDER

GEWINNE GEWINNE GEWINNE // Ab jetzt kannst du hier jeden Monat ein wenig knobeln und einen kleinen Preis gewinnen: Das Blubber-Bilder-Rätsel startet! Schau’ dir nur das Bild an, lies dir die Frage durch und blubbere dir eine passende Antwort zusammen – die muss nicht unbedingt richtig sein …
Das Blubber-Bild im Februar:
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ABBA … ABGESCHRIEBEN?

Kristina från DuvemålaBjörn Ulvaeus und Benny Andersson, das sind die beiden B’s aus ABBA. Seit es ABBA nicht mehr gibt, schreiben die beiden unter anderem Musicals – darunter Welterfolge wie „Chess“ oder „Mamma Mia“.
Und auch ein Musical namens „Kristina från Duvemåla“: Es bringt die berühmten Romane von Vilhelm Moberg über schwedische Amerika-Auswanderer im neunzehnten Jahrhundert auf die Musical-Bühne. Um dieses Stück gibt es seit zehn Jahren Streit – seit diesem Dienstag wird er vor dem Stockholmer Amtsgericht geschlichtet. Die Frage dabei ist: Wer hat das Manuskript geschrieben?
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