Als ich sechzehn war und wir alle ziemlich links, gehörte es zum guten Ton, die USA nicht zu mögen. „Da will ich eh nicht hin“; „Was soll ich denn da?“; „Da gibt es doch nur Big Macs und fette Leute und kaum Demokratie“ hieß es dann. Amerikaner hielten Paris für die Hauptstadt von Rom und würden denken, alle Deutschen seien immer noch Nazis, sekundierten gerne etwas ältere Schüler in der Raucher-Pause auf dem Schulhof. Oder Harald Schmidt abends im Fernsehen.
Wir grölten mit bei „Yankees raus!“ von Slime und es gab viele T-Shirts, auf denen „Fuck the U$A“ stand, oder so etwas.
Nun, ein paar Jahre später, musste ich quasi in den sauren Apfel beißen und hinfahren – in die USA, nach NEW YORK, das erste Mal raus aus Europa, über das große Wasser, zu den gelben Taxis, nach Manhattan, zu den Amis, den Bösen. Ich möchte dir davon erzählen, in drei oder mehr losen Teilen, mit Bildern und so.
1. Teil: ‘The brain of the beast’
2. Teil: „Wenn man NEW YORK nicht richtig filmt,
sieht es aus wie Castrop-Rauxel“
3. Teil: On the run
2 Antworten zu „NEW YORK BITES“