Kurz mal die Neuigkeiten:

1) „Wo samstags …“ wurde im September in Basel mit dem „Buchpreis Hirzen“ ausgezeichnet! Hurra! Glückwunsch-Telegramme bitte an: markusflohr(at)gmx.net

2) Das Jahr geht zuende mit einer kleinen Lesetour:
11.11. Leipzig, Mecure-Hotel, 19:00 Uhr // Informationen
5.12. Stuttgart, Bischof-Moser-Haus, 19:00 Uhr // Informationen
6.12. Singen, VHS, Raum 0.5, 19:30 Uhr // Karten
7.12. Konstanz, VHS, Astoria-Saal, 19:30 Uhr  // Karten

3) Noch auf der Suche nach einem Nikolaus / Weihnachtsgeschenk?
Mein Buch gibt es bei Amazon gerade ab 8,67 Euro;
aber lieber natürlich neu bei Rowohlt bestellen.

4) Im Tagesspiegel ist vor ein paar Tagen eine Rezension meines Buches, geschrieben von Yigal Avidan, erschienen; und im UniSpiegel ein Text von mir über das Nachtleben in Bremen. Erbauliche Lektüre.

Schabat Schalom.

Ein kleiner Hörtipp für den Abend: Ich bin zu Gast bei NDR Info – Schabat Schalom.
Und ein Ausgehtipp für Sonntag (4.9., Hannover) und Dienstag (6.9., Hamburg).
Und jetzt wieder zurück an meine Magister-Arbeit.

Kommt alle! (Berlin)

PRESSESCHAU: „Wo samstags …“

Seit einem Monat gibt es mein Buch „Wo samstags immer Sonntag ist“ nun zu lesen und zu kaufen – es sind auch bereits ein paar Rezensionen, Interviews und Auszüge in verschiedenen Medien erschienen. Wer sich ein Bild machen möchte oder wen es interessiert, der klicke dort unten auf „Weiterlesen“. Besonders hinweisen möchte ich auf:

++ einen kurzen Text, den ich für jetzt.de geschrieben habe und in dem ich mich an meinen ersten Text erinnere, zusammen mit vier anderen jungen Leuten: „Es geht immer um den, für den du schreibst“.
++ die Radiosendung „Sonntagsfragen“ auf WDR2, in der ich am Sonntag, 20.02., bei Moderatorin Gisela Steinhauer zu Gast war. Es hat großen Spaß gemacht und wer es verpasst hat, kann hier nachhören: Sonntagsfragen.
++ meine Lesung in der Weinbar St. Pauli am 21. April, weitere Informationen: hier.

Weiterlesen

NO SLEEP TILL BUCHVORSTELLUNG!

Ganz wichtig:
+ So, ab heute (15.1.) gehen bitte alle hübsch in einen Buchladen und kaufen sich mein Buch „Wo samstags immer Sonntag ist“: Buch. Ich selbst werde heute Nachmittag 100 Bücher im Handverkauf unter der Gegengerade des Millerntors verticken. Oder … mal sehen.
+ Für alle Hamburger gibt es in der aktuellen Ausgabe der „Szene Hamburg“ auf S. 66 ein Super-Interview, das mit der großartigen Überschrift „Deutscher oder Kommunist?“ betitelt ist und in dem Andrea Fonk mir unter anderem entlockt hat, in welchem Moment ich mich in Israel wie ein Monchichi gefühlt habe. Online gibt es den Text leider nicht, aber wer nicht in Hamburg lebt, kann sich das Heft hier online bestellen.
Ceterum censeo:
+ Dass ich ganz vertraulich noch einmal auf einen Text von mir hinweisen sollte, der Silvester in der FAZ erschienen ist: „Mangiare, Marco, mangiare“
+ Dass ich am 19. Januar um 21 Uhr in Hamburg mein Buch (s.o.) vorstelle. Leider ist diese Lesung schon ausverkauft, weil die Polizeidienststelle West sich mit einer Hundertschaft angekündigt hat und infolgedessen der Rest des Saales geräumt werden musste. Im Ernst: Wer kommen wollte, aber nicht kann, weil Karten alle, der/die komme am >>25. Januar<< oder am  >>21. April << in die Weinbar St. Pauli. Nähere Informationen dazu bei der Weinbar unter Termine.
So, und jetzt ab in den Buchladen, zu Rowohlt, Amazon, cohen+dobernigg oder in den Spiegel-Shop.

Und wer nicht mehr so genau weiß, was diese komische Überschrift soll: NO SLEEP.

ES IST EIN BUCH!

Aus meinem Jahr in Israel ist ein Buch geworden. Aber keine Angst, ich erzähle da nicht noch einmal, was schon in meinem Tagebuch stand, sondern dieses Mal ist fast alles erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind reiner Zufall.

Der Erzähler in „Wo samstags immer Sonntag ist“ muss koscher wohnen, im Schutzraum zittern und einen Arabischkurs für Anfänger besuchen; er wird wegen seiner Nase für einen Juden gehalten und gefragt, warum er bloß so deutsch sei.

Und dann sind da auch noch die israelischen Frauen: «Du bist Deutscher, dein Großvater war ein Nazi, dein Vater ist Pastor? Und du bist nicht einmal mehr beschnitten. Ich fasse es nicht.» Weiterlesen

KAUFEN SIE DIESES BUCH!

Es ist ja so: Schweden und Israel haben sich nicht qualifiziert für die WM. Irland wurde durch die internationale Fußball-Mafia um die Teilnahme gebracht. Trotzdem schaue ich WM, ist ja klar. Damit es mir nicht zu langweilig vor dem Fernseher wird, zum Beispiel bei der Halbzeit-Analyse von Italien gegen Neuseeland (20. Juni, 16.00 Uhr, Nelspruit) werde ich dieses Buch lesen und das möchte ich auch Euch empfehlen:

DER BALL IST BUNT // Fußball, Migration und die Vielfalt der Identit… (abgekürzt, hihi)

Weiterlesen

300.000 SURFBRETTER

So schnell kann es gehen – oder so langsam ist dieser Blog. Israel habe ich erst einmal wieder verlassen. Beim Versuch in Deutschland wieder einzureisen, wurde mir mitgeteilt, dass ich seit einem halben Jahr mit internationalem Haftbefehl gesucht werde. Hätte ich die Krankenkassenbeiträge vielleicht doch weiter zahlen sollen? Vielleicht hätte ich mir auch genauer anschauen sollen, an wen ich meine Wohnung in Hamburg vermiete.

Da hat doch glatt jemand ohne mein Wissen 300.000 Surfbretter bei einem Versand auf Hawaii bestellt und sich an meine Adresse schicken lassen. Aufgeflogen ist die Sache erst, als sich der Bürgermeister von Honolulu persönlich bei Angela Merkel für die großartige Wirtschaftshilfe in diesen schwierigen Zeiten bedanken wollte. Ich frage mich ja: Wie gehen dreihunderttausend Surfbretter in meine Wohnung? Jedenfalls kam so im August die Polizei und hat die Dinger beschlagnahmt. Davon da an der Seite ein Foto. Weiterlesen

שלום!

 

Tel Aviv

Tel Aviv

Es gibt folgendes mitzuteilen:

1) Schweden ist nicht mehr, Hamburg war auch gestern. Jetzt sitze ich auf meinem Balkon in Tel Aviv, habe meinen Blog ein wenig aufgeräumt und werde in der nächsten Zeit mal wieder was schreiben.

2) Wasserstandsmeldungen gibt es erstmal nicht mehr, denn hier steht allen das Wasser natürlich immer bis zum Hals. Versteht sich ja von selbst. Was ich die letzten Monate so getrieben habe, kann man übrigens hier nachlesen. Und hier.  Außerdem hier.

3) Am 24. Juni bist Du als Leser dieses Blogs sehr herzlich ins Goethe-Institut Tel Aviv eingeladen, da werde ich ein paar Texte vorlesen. Und Kekse verteilen. Nähere Informationen hier.

4) Ich habe ein Problem. Das hat meinen Namen – und zwar auch noch in der exakt gleichen Schreibweise (mit k und h), nennt sich „Freier Journalist und Autor“ und hat eine Internetseite. Mittlerweile ist dieses Problem in der Google-Suche nach meinem Namen an Platz Nr.1 und, was soll ich sagen, ich musste etwas tun. Darum hat mein Blog jetzt einen anderen Namen, nämlich meinen. Also fleißig diesen Blog hier anklicken, damit das mit der Google-Rangliste sich ändert und so…

Ansonsten erstmal Schalom.

NUR DIE BESTEN WÜNSCHE

Die wichtigen Fragen zum Jahresende: Was wünsche ich mir? Was wünschen sich die anderen? Die wirklich tollen Sachen, die Wünsche, welche ganz tief aus dem Bauch kommen, die kann man sowieso nicht mit einem normal Geschenk erfüllen. Die kosten kein Geld, die gibt es nicht bei Karstadt, sondern umsonst oder eben gar nicht. Liebe, Freundschaft und so.

Vor ein paar Wochen ging in meiner Redaktion eine Nachricht aus in alle Postfächer, dass alle Redakteure sich schätzen liessen, ein jeder … äh, das alle ihre tief gehegten Weihnachtswünsche aufschreiben mögen – daraus wurde die Reihe „Meine Wünsche“. Da beschreibt dann der eine sein freundschaftliches Verhältnis zu seinem neuen I-Phone, der andere wünscht sich nichts sehnlicher als eine Golf-Runde mit Ernie Els.

Die tollste Idee hatte aber eindeutig meine Kollegin Katrin: Sie hat geschrieben, dass sie sich nichts mehr wünscht, als noch einmal eine Klavierstunde bei ihrer alten Lehrerin haben zu dürfen, die vor ein paar Jahren gestorben ist. Viel Spass beim Lesen: „Ein Besuch bei der alten Dame“.

Und – na ja, ich habe auch einen Wunsch aufgeschrieben. //

Das Wasser? Es steigt.